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André Boeing / Cyberhippie

Schadcode im WordPress ? Kostenlose Plugins für die Beseitigung u. Sicherheit

Mit kostenlosen und einfachen Plugins Schadcode in der WordPress Installation entfernen, die Sicherheit erhöhen und eine erneute Infizierung verhindern 

„Sehr geehrter Hostingskunde, heute informieren wir Sie darüber, dass wir Ihren Account sperren mussten, da dieser Schadcode enthält“

Aufgeregt ruft mich einer unserer Partner an. Der Webhost informiert über ein paar Dutzend WordPress Dateien, die mit Schadcode infiziert sind und gibt uns Nutzernamen und Passwort für das gesperrte Installationsverzeichnis.

Doch keine Sorge, so kompliziert ist die Beseitigung und Erhöhung der Sicherheit nicht. Hier eine Schritt für Schritt Anleitung:

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Rezept: Kicher-Gazpacho „Sprossenkraft“

Brainfood für Leib und Seele
– Vegan und Glutenfrei

Saftig, sommerlich und vital kommt dieser nährstoffreiche Appetizer im Gläschen daher. Die Doppelkombo aus Hierls Kichernudeln und selbst gezogenen Sprossen schenken Leib, Seele und Hirn wertvolle Nahrung.

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Medien- und Kreativwerkstatt im Jugendhaus Freiraum – Abschlussphase

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Ein außerschulisches Freizeit- und Bildungsangebot für junge Menschen der Mediengeneration im Jugendhaus Freiraum, Witzenhausen.

Bis zu 12 Teilnehmer pro Einheit im Alter von 9-23 Jahren nehmen seit der Aufbauphase im März 2011 am medienpädagogischen Angebot im Jugendhaus teil. Dienstags und Donnerstags zwischen 14 und 18 Uhr, Mittwochs als optionales Angebot im offenen Café, an einem Intensivsamstag im Monat und in den Ferien besuchen die jungen Teilnehmer hoch motiviert die Medien- und Kreativwerkstatt. Als Medienkonsumenten werden sie im Angebot zum Erwerb von Medienkompetenzen zusätzlich als Medienproduzenten mit den verschiedenartigen Sozialen Medien befähigt.

2012-04-19 17.05.59„Worauf hast DU Bock ? Was sind DEINE Leidenschaften ? An welchem Projekt möchtest DU arbeiten ?“ sind dabei die Ausgangsfragen des außerschulischen Bildungsangebotes. Lernerfolge steigen bewiesen exponentiell, wenn ich für ein Thema „brenne“ – wenn es mich persönlich interessiert, wenn ich Leidenschaft dafür empfinde. In praktischen Projekten entwickeln die Teilnehmer  ihre Kompetenzen  im Grafik-, Game- und Webdesign und in der Videoproduktion. Sie produzieren zum Beispiel Poster, Flyer, Grafiken, Websites, eigene Videospiele und Video-Spielereportagen. In der Jugendfirma „Die ARGentur“  am Dienstag erproben langjährige Mitglieder der Medienwerkstatt die ersten Schritte im Arbeitsleben einer Social Media Agentur, in der sie ihre erlernten Kompetenzen als Dienstleistung sozialen Organisationen anbieten. „Softskills“ wie z.B. Teamwork, Fokus/Konzentration und lösungsorientiertes, kreatives Denken werden in den praktischen Projekten ebenso entfaltet.

Die Medienwerkstatt  begleitet auch politische und kulturelle Veranstaltungen mit der Kamera – mit Twitter und Facebook. So wurden unter Anderem zur Kommunalwahl und Bürgermeisterwahl Youtube-Videos einer Podiumsdiskussion produziert, auf dem zweitgrößten DE Open Air Festival „Open Flair“ Videointerviews mit Künstlern zum Thema Zivilcourage geführt und eine Konferenz zur ökologisch/ökonomischen Bürgerbewegung an der Universität Kassel/Witzenhausen mit einer Social Media Live Berichterstattung begleitet.

Als Pilotprojekt wurde das Thema „eSport im Jugendhaus“ mit einer Stadtmeisterschaft zu einem beliebten Multiplayer-Game erfolgreich eröffnet und hat zahlreiche Spieler von den heimischen Rechnern in einen gemütlichen, physischen Begegnungsraum im Jugendhaus gelockt, in dem auch Billard gespielt, gemeinsam gegessen und gekickert wurde.

Als Motivationselement und Erfolgsindikatoren hat sich ein Punktesystem bewährt, das aus den „Game Dynamics“ entlehnt ist. Was in Videospielen für eine hohe Motivation sorgt, ist auch in Bildungssituationen förderlich. So erhalten die Teilnehmer z.B. für die aktive Teilnahme am Wochenangebot und nach Projektabschlüssen Aktionspunkte und Erfolgsabzeichen. Ab einer bestimmten Punktzahl steigen die Teilnehmer im (Erfahrungs)Level und erhalten z.B. eine Gutscheinkarte für Snacks und Getränke an der Theke im Jugendhaus. Die Punkte/Level/Erfolge  dienen als spielerisches Feedbacksystem für das eigene Erfahrungswachstum. Sie sind wertfrei im Kontrast zum z.B. „Gut“, „Ausreichend“, „Mangelhaft“, „Ungenügend“ und zugleich nicht wertlos, da sie Engagement, sowie „Try & Error“ wieder spiegeln. Es spielt keine Rolle, wie häufig ich in meinem selbst gewählten Projekt „Fehler“ gemacht habe und wie lange ich dafür benötige. Am Ende meines Engagements erhalte ich meine Punkte und ein Erfolgsabzeichen.

die-argentenScheinbar beiläufig und doch ein sehr wesentliches Kernelement der medienpädagogischen Arbeit ist die tiefe Vertrauens- und Beziehungspflege mit den jugendlichen Teilnehmern. Jugendseelsorge, Lebensberatung oder Jugendcoaching nehmen im Angebot also einen festen Bestandteil ein.

In den zurückliegenden 23 Projektmonaten konnte das medienpädagogische Angebot mit 11.252 € realisiert werden.
86% wurden aus den kommunalen Töpfen der Jugendförderung (Stadt Witzenhausen) als Honorar für  den freien Medienpädagogen und Projektinitiator André Boeing gezahlt. 14% gingen an die Modernisierung veralteter Rechner aus dem kommunalen Topf des Jugendrates der Stadt Witzenhausen.

In der Projektabschlussphase  Januar-Juli 2013 werden nun verstärkt jugendliche Multiplikatoren ausgebildet, die nach den Sommerferien selbständig die Fortführung der Medien- und Kreativwerkstatt übernehmen können – als ehrenamtliches Angebot von Jugendlichen für Jugendliche. Neben medienpädagogischen und -gestalterischen Intensivtrainings sollen die Multiplikatoren durch ein Jugendgruppenleitertraining (JGL) qualifiziert werden. Die Rolle des Medienpädagogen wechselt nach dem Sommer von der Leiterfunktion zum Coach.

Der finanzielle Restbedarf für den Projektabschluss und Launch des Angebotes von Jugendlichen für Jugendliche soll über Spenden und Fördermittel gedeckt werden.

Fazit: Videogames, Youtube , Social Networks und das mobile Netz sind ein fester, nicht selten auch dominierender Lebensbereich der jungen Mediengeneration.  Die „Digital Natives“ (Digitalen Ureinwohner) finden sich häufig in einem kulturellen Spalt mit den „Digital Immigrants“ (Digitale Immigranten) wieder, die ihnen unter Anderem mit Befremdung, Unverständnis oder auch Vorurteilen begegnen – besonders dann, wenn es um die Kunstform der Videospiele geht, die nicht als solche erkannt und pauschalisiert als gewaltverherrlichende Verdummungs- und Fluchtmedien stigmatisiert werden.

In der Medien- und Kreativwerkstatt sollen die Jugendlichen zunächst einmal eine vorurteilsfreie Anerkennung und Wertschätzung ihrer „digitalen Lebenskultur“ erfahren. Auf dieser Basis und Beziehungsnähe kann sich ein selbstkritischer Umgang mit den „Sozialen Medien“ (früher „Neue Medien“) entfalten. Mit dem Fokus auf die Entwicklung von Kreativität und Kompetenzen in der Medienproduktion wird der Selbstwert erhöht, berufliche Qualifikationen gefördert und eine Wert.schöpfung angeregt.

Die „Sozialen Medien“ sind ein mächtiges Wissens- und Gestaltungsmittel der Demokratie. Wer sich in ihnen nicht nur als Konsument bewegen kann, hat Gestaltungskompetenzen. Kompetenzen, die wir im exponentiell wachsenden Wandel dringend benötigen.

Die Medien- und Kreativwerkstatt der ländlichen Region Witzenhausen mit ihren rund 1000 Jugendlichen möchte dazu beitragen und ganz einfach ein attraktives Angebot in einer kulturell strukturschwachen Gegend schaffen, das von Jugendlichen gerne besucht wird – in dem sie sich wohlfühlen und Abseits vom Druck der Schule spielerisch Medien- und Lebenskompetenzen entfalten können.

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Heute schenke ich einer Pferdebremse  ein ruhiges Frühstück

oder: Interkulturelle Kommunikation zwischen 2 Spezies, eine kleine Übung.

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Sommerzeit – Partyzeit und Hauptsaison für das Insektenvolk. Am Tage nerven Fliegen und Pferdebremsen mit Hektik und scharfen Bissen. In der Nacht übernehmen Mücken ihr nerviges Liedchen am Ohr und juckendes Saugen am Tag danach.

Wir Menschen zerschmettern jene Nerver für Gewöhnlich klatschend und mit wütendem Elan…oder lassen sie im Kleber langsam verenden, während wir zahlreich Sprühzeug für unsere Haut verwenden.

“Nutzlose Biester – die saugen doch nur Blut und nerven mit ihrer Hektik” sagen wir uns ethisch Erhaben fühlend, während wir das nächste Biest zerquetschen.

Ironie eigentlich – denn das Menschenvolk saugt enorme Mengen Blut – nicht nur von der gesamten Erde und Millionen von Spezies – auch voneinander und besonders von anderen Säugetieren. In unserer eigenen nervigen, raumeinnehmenden Hektik schlagen wir das Fliegenvolk um Längen.

Heute entscheide ich mich zur Abwechslung, einem Vertreter vom Volk der Pferdebremsen – ganz interkulturell bemüht 😉 – ein ruhiges Frühstück zu schenken und dabei Zeit mit ihm oder ihr zu verbringen. 

Zeit – ja Zeit braucht sie. Mehr als 20 Minuten nuckelt sich gleich einem Säugling an ihrer Einstichstelle auf meiner Haut. Ich habe sie ruhig landen lassen. Sie hat Betäubungs- und Blutgerinnungsmittel mit an Bord und so betäubt sie mich in aller Ruhe – denn ich verscheuche sie nicht. Ein Arzt könnte auch nicht schmerzlos betäuben, wenn wir uns als Patient ständig hektisch wehren. Ich merke den Einstich nicht – auch später, als sie ihre langen Klammern weiter herum bohrt. 

Eigentlich ist ihr Gesicht recht niedlich. Die Insektenaugen groß nach oben gerichtet, grinst sie mich mit einem Smiley Gesicht an, während sie weiter nuckelt. 

Der Rest ist Unspektakulär. Ruhig verbringen wir 30 Minuten miteinander. Ein gemeinsames Frühstück. Und doch kehrt eine wohltuende Verbundenheit ein – Frieden, Mitgefühl, Nächstenliebe und ein dankbares “Wow – wie wunderbar doch die Verschiedenheit des Lebens ist”. Wir verabschieden uns voneinander…

Als sie fliegt, gerinnt mein Blut wunderbar. Als ich den heilenden Propfen später wegstreiche, ist so gut wie Nichts zu sehen. Auch ist kein Jucken spürbar.

Ich empfehle diese kleine Übung. “Heute schenke ich einer Pferdebremse ein ruhiges Frühstück” als Interkulturelle Friedensübung und freue mich auf ein Mit-Teilen Eurerseits.

Wenn ein Verhalten ungewollt ist, wird es gelebt. Wenn es gezielt gewollt ist, wird es nicht erfüllt

Minecraft Server Projekt – Die Jugendgruppe der Medienwerkstatt beginnt das Gemeinsame mit einem deftigen Gegeneinander. Die Stimmung sinkt, heizt sich auf, wird gereizt und aggressiv. Dabei war doch gerade Kooperatives Bauen so “pädagogisch gewollt”.

Die Idee ploppt in der Gruppe auf, ein PvP > Spieler gegen Spieler Game in der Minecraft Wildnis zu organisieren und zu zocken.

Das Gegeneinander ist nun gewollt…aus der Gruppe heraus. Kooperation am “gemeinsamen Gegeneinander” übernimmt nun die gereizte Stimmung. Enthusiastisch und als Team organisieren sich die 2 Fraktionen. Selbst die Fraktionen kooperieren in der gemeinsamen Festlegung der Spielregeln.

Fazit:
“Wenn ein Verhalten “pädagogisch” ungewollt ist, wird es rebellisch gelebt. Wenn es gezielt gewollt ist, wird es nicht erfüllt”

A Gamedesign Project with and for Young people playing with the 5 Levels within the Confirmation Rite of initiation: Be, Trust, Listen, Believe, Belong

Streaming towards a new horizon

Workshop: Fan Sein! – FANzine : Mit einfachen Mitteln 
ein Printmagazin gestalten

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Kostenloser Work´n Playshop für junge Menschen ab 12 Jahren
am Sa+So 16.+17. Februar 2013 ab 12 Uhr

maximal 15 Teilnehmer/innen
im Jugendhaus Freiraum, Industriestr. 3, Witzenhausen

Anmeldung
: im Jugendhaus oder über
http://www.jugendarbeit-witzenhausen.de

Wovon bist Du Fan ? Was heisst es eigentlich, ein Fan zu sein ?

Mit Farben, Stiften, Ausdrucken, Kopiertechniken, Schere, Zeitschriften, Kollagen, Bildern, Text/Typo und mehr gestaltest Du Deine Seiten für ein gemeinsames Magazin: Ein FANzine.

Fanzines haben als alternative und unabhängige Medien eine lange Tradition in verschiedensten Kunst- und Musikkulturen.
Mehr Infos gibt es in diesem Artikel >>klick<<

An diesem Wochenende haben wir einen Kreativraum mit zahlreichen Werkzeugen für Euch gestaltet. Wir drucken und binden die Magazine direkt vor Ort und gönnen uns in einer gemütlichen Wohnzimmer-Atmosphäre gutes, selbst gekochtes Essen und einen Film über die Kultur der Fanzines.

Mit Lidija Nikolic M.A., Freie Grafikerin, Kunsthochschule Kassel
& André Boeing, Freier Medienpädagoge, Witzenhausen

PDF Download Flyer: fanzine-flyer-final

Gamescamp 2012

Vom 01.-03.06 wird die mittelalterliche Burg Lohra im Norden Thüringens in einer fantastischen Veranstaltung zum Gamescamp – zum Gamers Castle.

Ein Wochenende lang treffen sich Gamer zwischen 14 und 26 Jahren aus ganz Deutschland, um ihr Wissen über Computerspiele und ihre Skills zu teilen.

Zeig, was du mit Games machst oder lerne von anderen: Mods, Game Movies, Machinima, Game Comics, eigene Designideen oder Programmierungen.

Diskutiere u.a. mit Profis aus der Spielentwicklung, der Politik oder juristischen Fachleuten über Games, rechtliche Fragen zum Jugendschutz oder das Urheberrecht.

Das Gamescamp ist ein Barcamp. Als solches lebt es von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst. Jede und jeder kann eigene Workshops anbieten und eigene Ideen einbringen. Das kann z.B. einfach eine Frage sein, die du mit anderen diskutieren möchtest, die Präsentation von eigenen Werken oder ein Kreativworkshop.

Was kostet das Gamescamp?

Nichts. Die Fahrt nach Burg Lohra (mit Shuttle-Service ab Bahnhof), Unterkunft und Verpflegung übernehmen wir. Bringt einfach eure Freundinnen und Freunde mit. Für unsere Planung ist aber eine Anmeldung zwingend, die Plätze sind begrenzt! Gaming Hardware, für eine adäquate “Recherche” ;) ist vor Ort!

Offizieller Text von http://gamescamp.jff.de/

Sehr sehr cool, dass es eine solche Veranstaltung gibt – noch dazu kostenlos für Jugendliche und Jugendgruppen. Wir vom Jugendhaus Freiraum stellen gerade einen Clan zusammen, mit dem wir die Burg stürmen werden 😉

Let there be Games……

Erstelle eine kostenlose Website oder Blog – auf WordPress.com.

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