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André Boeing / Cyberhippie

Monat

Februar 2011

Information, Wissen, Weisheit – das Festland Sapientia

„Ein guter Reisender hat keine fixen Pläne und hat keine Absicht anzukommen.“
– Lao Tzu

8: Initiation und Transformation des Helden: Empfang oder Raub eines Elixiers oder Schatzes, der die Welt des Alltags, aus der der Held aufgebrochen ist, retten könnte. Dieser Schatz kann in einer inneren Erfahrung bestehen, die durch einen äußerlichen Gegenstand symbolisiert wird.

Schritt 8  der mythologischen Heldenreise nach Joseph Campbell

„Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind“ Albert Einstein

Ewig hätte ich auf der Dracheninsel verweilen und mich in der Kampfkunst gegen sie und Zähmkunst mit ihnen schulen können. Drachen gibt es hier in großer Zahl. Nach jedem Sieg erscheinen 2 neue. Doch (be)ruft mich die Reise weiter. Nach einer kurzen Überfahrt bin ich auf dem Festland im Norden angekommen: Das Festland „Sapientia“…..

Im Startgebiet, dem Helden Trainingslager der ersten Tage ging es um das Sammeln von „Information„. Soft- und Hardskills, mögliche Talente, Services, Einsatzgebiete….

Auf der Dracheninsel ging es um das Wissen. Planung, Bewältigungsstrategien und die Anwendung praktischer Werkzeuge im zähmenden Kampf gegen die inneren Drachen des beruflichen Alltags.

Ewig hätte ich im „Self Management“ verweilen können. Doch kann das bewusste Ich, das sich Probleme (Herausforderungen) geschaffen hat, sie auf gleicher Ebene lösen ? Oder gilt es, eine tiefere Ebene zu öffnen, die alle anderen alchemistisch verwandeln kann ? Das Festland Sapientia – Weisheit lädt mich ein, dieser Quest(ion) nachzugehen……

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Heute Offline Tag und Medienfasten

Offline Tag und Medienfasten

Feierlich verweilen Laptop und iPod im Schrank. Unplugged total!

Dieser Artikel wurde gestern geschrieben und das Publikationsdatum auf heute gestellt.

Update: 1 Tag später :: Wie ist es gelaufen ?

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Man kennt nur die Dinge, die man zähmt

Kleine Drachenkunde
Kleine Drachenkunde

Man kennt nur die Dinge, die man zähmt
Antoine Saint Exupery, Der Fuchs zum „kleinen Prinzen“

Die Tage auf der Dracheninsel nähern sich dem Ende. Die kleine Drachenkunde wird wohl unvollständig bleiben, doch sind darin 3 verschiedene Drachentypen aufgeführt – wie sie sich ausdrücken und welches Geschenk in ihnen steckt, wenn sie gezähmt sind…..

Ängste und Süchte wohnen in uns Menschen und tragen sich daher in alle menschlichen Lebensbereiche. Im Social Media Space gibt es besondere Gattungen. Als „Digital Native und -Worker“ bin ich in dieser Woche ein paar von ihnen begegnet und stelle sie hier kurz vor.

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Plan, Mission, Action – der Wochenrückblick

Am Montag gibt TheEleMentor mir die Aufgabe, den Mission Action Plan für die Woche zu erstellen, der mich vom Trainingslager der ersten Tage auf die Dracheninsel führt.

Jedem meiner vorher erarbeiteten, neuen Services soll in einem bestimmten Einsatzgebiet (Organisationen, Personen, Unternehmen) eine definierte Mission erfolgen, für die ich heute Punkte erhalte. 🙂

Für die Services „Schreiben & Bloggen“, „Social Media Trainings & Workshops“, „Vorträge & Multimedia Performances“ und „Beratungen“ sind dabei spannende Missionsergebnisse wie ein Game Design Playshop, ein Social Multimedia Vortrag für Eltern & Lehrer und eine Beratung für die Wollene Marktfrau zustande gekommen. Hier im Detail mit Video:

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Social Media Space und die Kunst ein authentischer Mensch zu sein

Stellen wir uns den Social Media Space als ein großes, gemütliches, kreatives Dorf Café vor. Es gibt eine Couch Ecke am Kamin – mit einer bunten Auswahl der dörflichen Tageszeitungen (Blogs). In einer anderen Ecke gibt es Video Leinwände, in einer weiteren Bildergalerien. Alle Werke stammen von den Dorfbewohner/innen – für die Dorfbewohner/innen. An einigen Tischen sitzen Gruppen zusammen und tauschen sich über diese und jene Themen aus.

Wir betreten das Café und gleich stürzt sich jemand auf uns. „Ahh – als Besucher sind Sie doch sicherlich an der Umgebung hier interessiert ?! Unser Reiseunternehmen ist das Beste im ganzen Ort. Wir haben 2 „Mit uns das Dorf entdecken“ Pakete – möchten sie lieber das Grüne oder das Rote ?“ „Oh, oh. Ein klassischer Marketer“, denkst du, lehnst dankend die verkaufsdurchtrainierten Angebote ab und gehst weiter.

Du sprichst eine Reihe von Gästen an – darunter jene, die sehr bedacht auf ihr Image sind und es poliert zur Schau stellen. Andere wiederum, die sehr bedacht darauf sind, nichts Falsches zu machen, zu viel von sich zu zeigen. Schließlich kommst du an einen Tisch, an dem eine Gruppe über ihre Erfahrungen mit ihrer täglichen Arbeit und Produktentwicklung sprechen. Du merkst schnell, dass hier authentische Menschen über ihre Erfolge, ihre Herausforderungen, Krisen, Widerstände und Techniken zur Bewältigung sprechen – die ihre Kunden mit einbeziehen und sie fragen, was schief läuft, was sie sich wünschen. Ihre Services anbieten, weil sie sie lieben. Bei ihnen fühlst du dich wohl. Diese Menschen sind echt, du findest dich schnell in ihnen wieder und lernst eine Menge in der Interaktion mit ihnen.

Social Media ist People Media. Ich fühle mich wohl bei Menschen und Organisationen/Unternehmen aus Menschen , die authentisch sind, echt, eben menschlich und genauso in das Netz über Multimedien kommunizieren.  Diesen Anspruch habe ich an mich in meiner Blissness Transformation. Ich will Mensch sein – mit meinem Schatten und meinem Licht – mit meinen „Tolligkeiten“ und Fehlern. Kein poliertes, abgesichertes Image, das Zielgruppen gemäß Studie A mögen. Wenn ich echt bin, weiß ich, das mich nicht alle mögen (Like) werden. Aber ein paar, mit denen dann eine echte Beziehung möglich ist. Meine Resonanzgruppe. Menschen, die in Resonanz mit dem „Ich/Wir selbst sein!“ sind.

Abschließend 2 Blog Artikel der mediasnackers, die ich sehr wegen ihrer Authentizität schätze:
http://mediasnackers.com/2011/02/the-business-of-being-human/
Und ein Video Cast mit der Social Media Managerin von Kodak, die als Vertreterin einer großen Brand  über ihre sehr menschliche Arbeit spricht: http://mediasnackers.com/2011/02/ms-vodcast-episode24-jennifer-cisney-kodak-social-media-manager-chief-blogger/

Drachen zähmen leicht(er) gemacht !

7. Fortschreitende Probleme und Prüfungen, übernatürliche Hilfe.

Station 7 im Zyklus der mythologischen Heldenreise nach Joseph Campbell

2. Tag auf der Dracheninsel. Gestern wurde ich von meinen „Verbündeten“ in den Kommentaren mit kraftvollen Artefakten und Weisheiten versorgt. Ja, bedrohliche Drachen gibt es hier viele – doch müssen sie bekämpft werden ? – oder kann man sie zähmen und „be-freunden“ ?

Im Morgengrauen beginnt mein Tag, verläuft zentriert und fokussiert bis zum frühen Nachmittag.  Dann stoße ich auf einen Drachen und meine Produktivität geht rapide in den Keller…..Ein Offline Taskplaner für maximal 3 Aufgaben und „Das kleine Buch der Rituale“ helfen mir…..

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Kampf mit dem Drachen und das Zeitalter der Ablenkungen

6. Die erste Schwelle: Schwere Prüfungen, Kampf mit dem Drachen etc., der sich als Kampf gegen die eigenen inneren Widerstände und Illusionen erweisen kann.

Station 6 im Zyklus der mythologischen Heldenreise nach Joseph Campbell

 

Kampf mit dem Drachen
Kampf mit dem Drachen

Ankunft auf den „Inselketten“ – Einsatzgebiete der Missionen, die gestern im Mission Action Plan für diese Woche definiert wurden. Kaum angekommen begegne ich einer großen Herausforderung. Ein Drache, der mir vertraut ist – mich schon eine ganze Weile attackiert.

TheEleMentor hat ein Artefakt als Hilfe im Kampf gegen den Drachen auf den Inseln versteckt. Ich finde es und teile es am Ende des Artikels.

Tolle Karten der Fähigkeiten,  ein schillerndes Mission Statement, nett gestaltete Action Plans. So wunderbar auch diese motivierenden Spielzeuge sind: in der Praxis, auf dem Schlachtfeld des Alltags, in der konkreten Produktivität mit unserem Talent begegnen wir zwangsläufig unseren Ängsten, Widerständen, destruktiven Mustern – unseren „Drachen und Dämonen“.

Der Drache, der mir heute seinen heißen Atem entgegen spuckt: „Massive Distraction“, Massive Ablenkungen, für die ich als Informationssüchtiger und digitaler Arbeiter sehr anfällig bin….

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Mission Action Plan und die Weeklies

Weiter geht die Reise. Am Tag 1 kam ich aus der „alten Welt“ des bisherigen Berufsalltags und landete zunächst im Startgebiet, dem „Helden Trainingslager“. Dort wurden mir am Tag 2-4 meine Powers (Soft- und Hard Skills), meine Special Power (Talent Mission Statement), die möglichen Dienste und Einsatzgebiete bewusst gemacht.

Durch das Lösen der täglichen Aufgaben (Daily Quest´s) erhielt ich Erfahrungspunkte und stieg zum Level 2 auf, mit dem sich neue Gebiete auf der Karte enthüllen. Darüber hinaus erhielt ich den Erfolg und die Plakette „Adept der täglichen Quests“, weil ich an 5 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine tägliche Quest erledigt habe. Yeeeha! 🙂 Mein aktuelle Punktzahl, Level und Erfolge sind nun ganz unten auf dieser Website mittig zu finden. Game Dynamics motivieren nicht nur in Videospielen – auch im „(Lern)Spiel des Lebens“. Dabei geht es nicht nur um „Punkte erhalten“ (Haben), sondern um ein spielerisches, visuelles Feedback der eigenen Initiation, des Wachstums (Sein).

Heute bestand meine Quest im Erstellen des Mission Action Plans. Diesen gibt es auch als Open Office Vorlage Download für die eigenen Missionen am Ende des Artikels..

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Filmen in Second Life

Tipps und Tricks für Machinima Filmprojekte in Second Life.

Für die Goethe Universität Frankfurt drehe ich momentan einen Video Trailer für das inter-religiöse Bildungsprojekt SL-Quests. Dabei finde ich langsam wieder in das Second Life Machinima Filmen und teile ein paar kleine Techniken zu Vorbereitung und zu den Kameramöglichkeiten.

Vorbereitung – Video / Screen Capture Software

Hierfür gibt es den kostenlosen WeGame Client auf http://www.wegame.com/ mit dem man in drei verschiedenen Qualitätsstufen aufnehmen kann.

Persönlich bevorzuge ich Fraps, das für 37$ und Updates auf Lebenszeit auf http://www.fraps.com erhältlich ist. Mit Fraps kann auch vom Desktop oder Browser aufgenommen werden. Ein Vorteil ist die Anzeige der aktuellen Framezahl. Merken wir in Second Life, dass die Framezahl konstant niedrig ist, wird das Video sehr hackelig. Es empfiehlt sich dann eine Verbesserung der Grafik Einstellungen für eine höhere Framezahl. (Recht flüssig z.B. 25-30 Frame per Second)

Die Screencapture Software sollte vor dem Start von Second Life geladen werden. Die Aufnahme wird mit dem Hotkey, der in den Einstellungen definiert wurde aktiviert. Achtung: Auf Doppelbelegungen achten, damit wir beim Starten der Aufnahme nicht gleichzeitig einen Luftsprung machen 😉

Grafik Einstellungen Second Life:

Gerade wenn wir keinen Highend Rechner für unsere Aufnahmen haben, sollten wir an den Grafik Einstellungen schrauben, bis wir recht flüssig im Second Life unterwegs sind. Zu finden im oberen Second Life Client Menü unter: Ich/Einstellungen/Grafik. Gerade bei älteren oder mobilen Grafikkarten in Laptops empfiehlt sich das de-aktivieren der „Shader“.

Interface ausblenden:
In der Regel sind die Menüanzeigen, Chat Fenster, die Seitenleiste, Infos über den Köpfen usw. nicht interessant für unser Video. Mit dem gleichzeitigen Drücken von Strg-Alt-F1 blenden wir alles Überflüssige aus. Nochmals gedrückt kehren wir wieder in die Normalansicht zurück.

Kameratechniken:
Hier heißt es „Rumspielen und Testen“. Verschiedene Optionen für unsere Kamera gibt es im Second Life Client im unteren Menü auf dem Button „Ansicht“. Hier sind besonders die Optionen unter dem Kamera Symbol „Kameramodi“ interessant. Mit der Objektansicht lassen sich z.B. spannende Kamerafahrten inszenieren, die bereits aus großer Distanz begonnen werden können – ohne, dass ich unser Avatar dabei bewegen muss. Dazu halten wir die linke Maustaste gedrückt, nachdem wir einen Center anvisiert haben. Durch das „Vor- und Zurückziehen“ und „Drehen“ der Maus entstehen interessante Fahrten und Winkel.

Viel Spaß beim Spielen und Ausprobieren ! 🙂

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