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André Boeing / Cyberhippie

Gaiacraft – ein transmediales Abenteuer Projekt für und mit jungen Menschen

Eine transmediale Geschichte ist eine interaktive Geschichte, die über mehrere Medienkanäle hinweg erzählt wird. Dabei ist das Publikum ein Teil der organischen Geschichte und gestaltet sie maßgeblich mit.

Das „Story Universum“ von Gaiacraft wird durch ein eBook, iBook, Hörbuch – durch ein Multiplayer Online Spiel in Verbindung mit einer Game Community und durch Geo Abenteuer, die mit dem Handy in der „realen“, lokalen Welt gespielt werden können lebendig.

Der medienpädagogische Teil von Gaiacraft bezieht Jugendliche und junge Erwachsene in die aktive Gestaltung des „Story Universums“ mit ein und vermittelt dabei spielerisch Medienkompetenzen. Die verfügbaren Aufgabenbereiche sind vielfältig und können so individuellen Neigungen entsprechen. Z.B. kreatives Schreiben, Game Design, Web Design, Grafik Design, Programmierung, Videoproduktion, Game Server Administration, Community Betreuung, usw.

Aktive Mitarbeit findet in Medienwerkstätten lokaler Jugendeinrichtungen und auf der begleitenden Online Plattform statt.

Die Geschichte von „Gaiacraft“ handelt von den „Weltenwanderern“. Diese Gruppe von Menschen ist vom Schicksal geplagt, denn die „Wanderer“ wissen nie, wann sie einmal mehr durch Zeit und Raum in andere Welten katapultiert werden. Jede Welt hat ihre eigenen „Epic Fails“ und Herausforderungen und die Weltenwanderer sind berufen, sich diesen proaktiv zu stellen. Dabei werden sie Schritt für Schritt vom mysteriösen Mentor Sapiens in ihre Gaiacraft begleitet.

Gaiacraft ist von der griechischen Bezeichnung „Gaia“ für unsere lebendige Erde und von Craft (Handwerk, erschaffen) abgeleitet. Gaiacraft ist somit das schöpferisch-kreative Handwerk, als Teil einer lebendigen Erde für eine lebenswerte Globalkultur zu wirken.

Das narrative Element der „Weltenwanderer“ bietet gerade jungen Menschen einen Identifikationspunkt – denn besonders in der heutigen Zeit wechseln sie häufig spontan und nahtlos zwischen verschiedenen (medialen) Welten und Ansprüchen. In Gaiacraft werden sie selbst zu einem Weltenwanderer und sind Teil der Geschichte.

Transmedia mag ein wachsendes „Buzz Word“ sein und doch trifft es dabei einen Evolutionspunkt – eine Medienkonvergenz der stets „neuen Medien“. Schauen wir uns diese Grafik an und erhalten ein erstes „Aha!“ zum Thema Transmedia

Robert Pratten – Getting started in Transmedia Storytelling

Im ersten Bild sehen wir eine Geschichte, die in 3 Medienformaten erzählt wird. Cross Media… Wir können die Geschichte sehen, spielen und lesen – doch getrennt voneinander, jedes Medium für sich.

Im zweiten Bild wird die Geschichte durch die verschiedenen Formate miteinander zu einem(!) Story Universum verwoben: Transmedia.

Ein Beispiel aus unserem transmedialen Ferientest: Ein Comic führte die Teilnehmer in die Geschichte ein und motivierte sie zum Einstieg in das MMORPG . Die Spieler/innen mussten in der virtuellen Welt unseres Online Rollenspiels ein Buch in einem Hauskeller finden. Dieses Buch enthielt einen Passwort Schlüssel, mit dem sich auf der Community Website ein Blogbeitrag öffnen lies. Dieser Blog Beitrag zeigte einen kurzen Film und Text, sowie eine Google Map mit ungefähren Geo Locations. Die Spieler/innen mussten sich dann mit den Hinweisen in der lokalen, physischen Welt auf den Weg machen und fanden das nächste Puzzlestück der Geschichte in einer alten Uhr – in einem Antiquariat in ihrer Stadt.

Die Medienformate – die Puzzle-Teile Comic, Online Rollenspiel, Website/Blog, Video, Geo Location und lokale Schnitzeljagd verschmolzen also nahtlos zu einem Storyuniversum. Die Geschichte selbst wurde zu mehr als die Summe ihrer Teile und sie lebte von der Interaktion der Teilnehmer.

Das Storyuniversum muss, wenn es interaktiv, organisch und dynamisch sein möchte, eine offene Identifikationsmöglichkeit bieten, bei der die Teilnehmer/innen ihre eigene Figur in die Geschichte weben können. Das heißt aber nicht, dass man zwingend auf die klassischen Protagonisten verzichten müsste. Im einleitenden (Hör)buch gibt es einen solchen Protagonisten: den Weltenwanderer. Vom Schicksal geplagt wechselt dieser spontan und zu ungeahnten Zeitpunkten Welten und Zeiten und muss sich ihren jeweiligen Herausforderungen stellen.

Besonders die Generation@ besteht aus solchen Weltenwechslern: Der Sprung zwischen einem Fantasy Rollenspiel, zu einem Science Fiction Endzeitshooter, zu den Celebrities im Fernsehen, dann in die Familie, Schule, Freundeskreise ist häufig spontan und nahtlos. Der fiktiv geschichtliche Mythos der „Weltenwanderer“ bietet somit einen Identifikationspunkt. Am Ende der einführenden (Hör)buch Geschichte wird offenbar, dass es viele Weltenwanderer gibt und diese Gruppe spezieller Menschen nun im weiteren Lauf zusammen trifft. Hier beginnen die Teilnehmer/innen ihre eigenen Charaktere zu entwicklen und in die Gesamtgeschichte über verschiedenste Formate einzuweben.

Unsere primäre Medienplattform, unsere Einstiegsstelle in das Abenteuer aber bleibt das Multiplayer Online Rollenspiel in Kombination mit der Website. Hier nutzen wir das Videospiel Phänomen Minecraft, das bei unseren Jugendlichen seit einem Jahr für Dauermotivation sorgt. Nicht nur das Open End Spiel Minecraft ist nach dem Legoprinzip aufgebaut , bei dem man Bausteine minen und finden kann, um damit beeindruckende 3D Werke zu schaffen. Auch die auf Java basierende Minecraft Architektur selbst ist ein großes Baukastensystem. So können wir beim Anbieter Nitrado einen günstigen Gameserver mit einer komfortablen Web Verwaltung mieten und über das gigantische Open Source Plugin Verzeichnis Bukkit unseren Gameserver mit den für unsere Story benötigten Funktionen erweitern. Darunter z.B. ein Plugin, mit dem sich Bücher schreiben und in virtuellen Buchregalen verstecken lassen.

Auch unsere Game Website Gaiacraft ist aus Open Source Bausteinen aufgebaut und basiert auf dem Framework Joomla in enger Verzahnung mit Mediawiki und Moodle. Durch Plugins ergänzten wir Funktionen wie Blog, Social Network mit individuellen Profilfeldern, Punktesysteme, Erfolge, Medaillen usw. Durch die Modifikation der Sprachfiles vermochten wir „Freunde“ z.B. in „Verbündete“ umzubennen oder den Event Kalender mit Geo Locations in „Geo Quests“, um das Rollenspielgefühl zu verstärken.

14 Tage alt ist die Entwicklung des Projekts zu diesem Zeitpunkt. Bisher arbeiten 7 Jugendliche daran mit. Dabei gehört die Entwicklung des transmedialen Spiels mit seinen vielfältigen Aufgabenbereichen bereits zum eigentlichen Spiel. Denn  Gaiacraft bedeutet: Schöpferisches, Kreatives Handwerk…

http://www.gaiacraft.de

Medienwerkstatt im Jugendhaus Freiraum – Arbeit an GaiaCraft

GaiaCraft – Weltenwanderer – (Hör)Buch 1

Die „Tages-Quest“ heute:
Schreibe einen ersten Entwurf für das einführende Buch in das Gaiacraft Abenteuer, vertone es und publiziere
als eBook, iBook, Screen Book und Audiobook.

Quest accomplished. Das fertige Werk ist auf
http://gaiacraft.de/game-infos/gaiacraft-ebook-ibook-hoerbuch zu finden.

Natürlich kann es sinnvoll sein, über Wochen an einem durchgereiften Werk zu arbeiten und es dann geschliffen und poliert zu veröffentlichen.

Es kann aber manchmal auch sinnvoll sein, den ersten Entwurf direkt und mutig zu veröffentlichen. Mit dem Feedback kann dann geschliffen werden und möglicherweise entwickelt sich daraus auch eine kollaborative Weiterarbeit. Leser/innen könnten eigene Ideen haben, den Plot weiter entwickeln oder alternative Versionen anbieten, wenn sie dazu eingeladen sind.

Ein Projekt wie Gaiacraft umfasst multiple Arbeiten (Webdesign, Web Development, Game Design, Server Achitektur, Grafik Design, Stories schreiben, Scripts anpassen, etc.) Da ist bei einem kleinen Team die Zeit knapp, sich für Alles vieeelll Zeit zu nehme, wenn wir zeitnah veröffentlichen wollen.

Von den progressiven JPG´s, den großen Bildern aus dem Web, die sich nach und nach aufbauen können wir hier lernen. Das Jpg Bild „publiziert“ sich den Betrachtern zunächst unscharf und lädt sich in verschiedenen Schichten komplett in die Schärfe. Die Betrachter müssen so nicht warten, bis das Bild vollständig geladen ist. Ein schönes Bild eben auch für die Arbeit an den Projekten.

Wir beginnen, unscharfe, eckige Dinge zu veröffentlichen und (über)arbeiten organisch in verschiedenen Schichten, bis das Gesamtbild klar zu erkennen ist.

Doch nun viel Spaß beim Lesen oder hören der ersten GaiaCraft Buchgeschichte.

Genesis – die Startwelt

Heute bei Sonnenaufgang entstand der Plot um die Startwelt „Genesis“. Im transmedialen Storyuniversum von GaiaCraft ist Genesis das „Rabbit Hole“ – der Einstieg in die Geschichte über das Medium MMORPG (Massive Multiplayer Online Role Playing Game)

Hier beginnt das Abenteuer der Weltenwanderer

In einer weit entfernten Zukunft ist die ferne Vergangenheit neu erblüht. Die Natur dominiert mit einer saftigen Dschungelwelt wieder die Erde. Die wenigen verbliebenen Menschen erleben als Jäger, Sammler und Farmer ein neues Eisenzeitalter.

Zwei verfeindete Gilden herrschen über 2 Gebiete, die um uralte Wolkenkratzer-Ruinen herum gebaut wurden und in denen die Geister vergangener Tage spuken. Die Fraktionen liegen im Konflikt über die Marschrichtung der wieder aufkeimenden Menschheit.

Die Gilde Phönix strebt den streng hierarchisch kontrollierten Fortschritt an und hat ihr Hauptquartier in einer goldenen Pyramide am Rande der Wüste aufgeschlagen. Dort praktizieren sie ihre Religion, die einem alten, herrschsüchtigen Gott gewidmet ist.

Die Gilde der „Kuschelmonster“ gab sich bewusst diesen provozierenden Namen und hat ihr Hauptquartier in einer Rathausruine im wilden Dschungel bezogen. Die „Kuschelmonster“ sind Rebellen und Freigeister, denen das genussvolle Leben heilig ist.

Zwischen den Fraktionen liegt das unabhängige Dorf „Noach“. Eine Siedlung friedlicher, hart arbeitender Dörfler. Hier beginnt deine Reise als Welten Wanderer.

Wie Du durch diese Welt wanderst, liegt an Dir.

  • Schließt Du dich einer der beiden Gilden an und profitierst sofort von ihren Reichtümern – ihrem Zugang zum „Eisenzeitalter“ – verbesserten Werkzeugen, Waffen und Rüstungen ?
  • Bleibst Du unabhängig aber beschränkt auf primitive Werkzeuge ?
  • Oder gründest Du gar eine eigene Gilde – auch wenn diese im „Neo Steinzeitalter“ mühevoll ihren Weg in den Fortschritt finden muss ?

Du gestaltest Deinen Weg in der Welt Genesis, doch bist Du ein Welten Wanderer. Verrückte Zwischenfälle sind vorprogrammiert.

Und so wirst Du von einem mysteriösen Wesen mit dem Namen Sapiens heimgesucht, der dich auf eine ganz andere, geheimnisvolle Reise schickt……..

Video zur Bürgermeisterwahl 2012 Witzenhausen

Die drei Bürgermeisterkandidaten stellten sich im Jugendhaus Freiraum, Witzenhausen den (Fun) Fragen der Jugendlichen und traten zu einem Jenga Match an.

Aus 2,5 h Material haben wir in der Medienwerkstatt 10 Minuten zusammengestellt. Nach dem „Jenga Match“ befragten wir die Kandidaten zu Jugendthemen:

Bürgermeisterwahl Witzenhausen 2012

Minecraft Musikvideo „Wizcraft – ich bin hier!“

Mit Garage Band, Minecraft Screen Records und Moviestorm wurde dieses Musikvideo in wenigen Stunden in der Medienwerkstatt produziert:

Enjoy 😉

Minecraft + Moviestorm News Show

Mit Moviestorm und Minecraft wurde diese Newsshow in der Medienwerkstatt gedreht und mit iMovie zusammengesetzt.

 

Crowdmapping – Nachhaltige Entwicklung in unserer Region sichtbar machen

Die Idee, als Bürger/innen gemeinsam die nachhaltige, resiliente (widerstandsfähige) Entwicklung in unserer Region Witzenhausen zu kartographieren nahm beim morgendlichen Kaffee am Montag Gestalt an.

Ziele:

  • Nachhaltige Entwicklung in unserer Region sichtbar, visuell ansprechend und navigierbar machen
  • Ein Gefühl von „Wow – das alles geschieht schon in unserer Region ?“ auslösen > Faktor Motiva(c)tion
  • Ein Verzeichnis „kritischer“ Orte erstellen, die dringend einer Optimierung unter nachhaltigen Gesichtspunkten bedürfen.
  • Eine detaillierte Datenbank zur regionalen Entwicklung mit vielfältig verwertbaren und verwendbaren Datensätzen anlegen.

Im sogenannten „Crowdsourcing Verfahren“ wird dabei die Datenbank durch Bürger/innen über diverse Medien- und Endgeräte (z.B. Mobiltelefone und Smartphones)  „gefüttert“. Für die Übermittlung von Einträgen stehen u.A. zwei Apps für iPhone/iPod/iPad und Android Systeme bereit.

Die Daten können für Bürger/innen, Initiativen und unsere kommunale Verwaltung von Bedeutung sein

Kurz nachgedacht und in die Aktion gesprungen, wurde die dafür notwendige Plattform mit derUshahidi Lösung aus Kenia in den nächsten Stunden mit der kostenlosen Web App http://crowdmap.com/ realisiert und befindet sich nun auf http://witzenhausen.crowdmap.com 

Screenshot Crowdmap
Screenshot Crowdmap

Abschließend ein Video über die hervorragende Open Source Plattform Ushahidi

Wandel, der von Unten wächst – die Transition Bewegung

Lokales Engagement mit Kopf, Herz und Händen – die „globalokale“ Krise als wunderbare Chance.

Am vorletzten Wochenende nahm ich am ersten Transition Training im Rathaussaal der Stadt Witzenhausen teil.

Über 30 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland – von Teenagern bis hin zu Ü70´ern – bauten in 2 intensiven Tagen ein inspirierendes Feld für den „Wandel von Unten“ auf. Die ausgebildeten Transition Trainer Gerd Wessling und Marcus Kampmeier von der Transition Town Initiative Bielefeld führten kompetent durch das Wochenende.

Wir wissen um viele Krisen der Welt – schließlich fluten sie tagtäglich durch verschiedenste Medien auf uns ein: Zusammenbrüche von Wirtschaftssystemen, fortschreitender Klimawandel und damit verbundene Naturkatastrophen, ein drastisches Schmelzen des arktischen Eis, unsichere und schwindende Energievorkommen, unsere Abhängigkeit von Öl ( damit verbunden die kommende Verknappung und bestehenden Kriege um die Sicherung der „letzten“ Vorkommen (Peak Oil)…..die Liste ließe sich fort und fortführen.

Wie reagieren wir im Angesicht der Krisen ? Zeigen wir mit dem Finger auf Politiker und Wirtschaftsbosse „da Oben“ und fordern „Die sollen mal was ändern!“ während wir mit Chips und Schokolade vor dem Fernseher ihren fortschreitenden Rückschritt im „Siehste, die machen ja eh Nichts“ verurteilen ? Oder reagieren wir gelähmt, zucken mit den Schultern und entschuldigen uns mit einem „Was können wir kleinen Bürger/innen da schon machen!“ ? Oder sind wir gar an jenem wund(er)baren Punkt, in dem wir uns erschüttert und ehrlich fragen, „Was kann ICH tun in der lähmenden Fülle der Notwendigkeiten ?“

Der erste Schritt ist häufig auf dem Weg einer Veränderung der Schwierigste. Wir sehen einen unglaublich langen Weg vor uns – mit einem herausfordernden Berg, der hoch in den Himmel ragt. So gewaltig scheint der Weg, dass wir lieber beschließen, dort zu bleiben, wo wir sind – zumal der Weg keine ausgebaute Straße mit Schildern ist, sondern eine unberechenbare Wildnis. Der erste Schritt aber liegt buchstäblich Nahe: vor und hinter der eigenen Haustür.

Die Transition (Wandel) Bewegung zielt auf die lokale Veränderung. Auf die Graswurzel bürgerschaftlichen Engagements und damit demokratischen Gestaltungsprinzipien. Unsere globalisierte Welt ist ein komplexes Netzwerk lokaler Verbünde. Ändern wir Schritt für Schritt die lokalen Zellen, aus denen der globale „Organismus“ besteht, ändert sich auch der Organismus. Eine gesunde(ne) Zelle vermag ihre Nachbarzellen positiv anzustecken. Dazu müssen in einem kranken Organismus die Zellen widerstandsfähiger (resilient) gemacht werden – widerstandsfähiger z.B. gegen äußere Schocks und Kriseneinflüsse im Gesamtorganisamus. Auch ist es wichtig, die Zelle von ihrer totalen(!) Abhängigkeit von Außen zu befreien.

Konkret bedeutet das für die „Zelle“ (die Stadt, das Dorf, die Siedlung) zum Beispiel:

  • Nahrung :: Die Wiederentdeckung lokal angebauter Nahrung und ihre regionale Verbreitung
    Nicht nur durch die lokale Landwirtschaft – auch in Gemeinschaftsgärten oder öffentlichen Grünflächen, auf denen z.B. wieder (alte) Kulturpflanzen wie die Esskastanie angebaut werden.
  • Energie :: Lokal erzeugte Energie & Wärme
    Bürgersolaranlagen, Biogasanlangen, usw.
  • Transport :: Öffentlicher Verkehr und Car Sharing (Stadtteil-Autos) mit Solarstrom, Pflanzenöl-Kraftstoff oder z.B. recyclten Fett (wie „Pommes Fett“ aus Imbissbuden) betrieben
  • Wirtschaft :: Komplementärwährung (Alternative, regionale Währung)
  • Soziales :: Ein neues, altes Miteinander der Generationen Vernetzung, Synergien, Kooperation, Engagement zwischen Menschen, Organisationen, Kommunaler Verwaltung, Business und Initiativen

Wissen, Anwendungen, Lösungen, Beispiele, Modelle sind reichlich vorhanden – z.B. in der größten, globalen Datenbank, dem Internet und in Büchern zugänglich. Angewandtes Wissen und Wandel aber können nur dort wirken, wo sich eine kleine oder größere Gruppe verbindet, und…

  • …das auf.klärende Wissen (Kopf) sichtbar und zugänglich macht – für sich und Andere im lebenslangen Lernen
  •  …der begeisterten Leidenschaft einer motivierenden, positiven Zukunftsvision aber auch den Sorgen und Blockaden, den Lähmungen und eigenen „Abhängigkeiten“ von un-nachhaltigen Verhaltens- und Konsumweisen Raum gibt (Herz)
  • …effektive Themen- und Arbeitsgruppen hervorbringt, die konkret Handeln und Wandel wirken (Hände)

Ich habe das Glück einer bestehenden Transition/Wandel Initiative  in der nächsten Stadt (Witzenhausen) 10km von meinem Dorf (Ziegenhagen) gelegen, der ich mich nun angeschlossen habe. Schritt für Schritt vermag ich mich hier – vor der Haustür – weiter zu engagieren, in naher Vernetzung zu Gleichgesinnten, bestehenden Initiativen und Programmen der kommunalen Verwaltung.

Das Thema der Transition Bewegung soll hier nur angerissen werden. Es war und ist für mich ein Thema, das mich noch eine Weile aktiv und reflektiv beschäftigen wird.

Weitere Informationen:
http://www.transitionnetwork.org/

Open Flair – Interviews zum Thema „Zivil Courage“

Vom mobilen Jugendzelt auf dem zweitgrößten Open Air Festival Deutschlands (Open Flair) stürmten wir mit den Kameras backstage und interviewten einige Bands zum Thema „Zivil Courage“

Danke an das Kamera und Reporter Team 😉

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