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André Boeing / Cyberhippie

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Machinima Movies

Filmen in Second Life

Tipps und Tricks für Machinima Filmprojekte in Second Life.

Für die Goethe Universität Frankfurt drehe ich momentan einen Video Trailer für das inter-religiöse Bildungsprojekt SL-Quests. Dabei finde ich langsam wieder in das Second Life Machinima Filmen und teile ein paar kleine Techniken zu Vorbereitung und zu den Kameramöglichkeiten.

Vorbereitung – Video / Screen Capture Software

Hierfür gibt es den kostenlosen WeGame Client auf http://www.wegame.com/ mit dem man in drei verschiedenen Qualitätsstufen aufnehmen kann.

Persönlich bevorzuge ich Fraps, das für 37$ und Updates auf Lebenszeit auf http://www.fraps.com erhältlich ist. Mit Fraps kann auch vom Desktop oder Browser aufgenommen werden. Ein Vorteil ist die Anzeige der aktuellen Framezahl. Merken wir in Second Life, dass die Framezahl konstant niedrig ist, wird das Video sehr hackelig. Es empfiehlt sich dann eine Verbesserung der Grafik Einstellungen für eine höhere Framezahl. (Recht flüssig z.B. 25-30 Frame per Second)

Die Screencapture Software sollte vor dem Start von Second Life geladen werden. Die Aufnahme wird mit dem Hotkey, der in den Einstellungen definiert wurde aktiviert. Achtung: Auf Doppelbelegungen achten, damit wir beim Starten der Aufnahme nicht gleichzeitig einen Luftsprung machen 😉

Grafik Einstellungen Second Life:

Gerade wenn wir keinen Highend Rechner für unsere Aufnahmen haben, sollten wir an den Grafik Einstellungen schrauben, bis wir recht flüssig im Second Life unterwegs sind. Zu finden im oberen Second Life Client Menü unter: Ich/Einstellungen/Grafik. Gerade bei älteren oder mobilen Grafikkarten in Laptops empfiehlt sich das de-aktivieren der „Shader“.

Interface ausblenden:
In der Regel sind die Menüanzeigen, Chat Fenster, die Seitenleiste, Infos über den Köpfen usw. nicht interessant für unser Video. Mit dem gleichzeitigen Drücken von Strg-Alt-F1 blenden wir alles Überflüssige aus. Nochmals gedrückt kehren wir wieder in die Normalansicht zurück.

Kameratechniken:
Hier heißt es „Rumspielen und Testen“. Verschiedene Optionen für unsere Kamera gibt es im Second Life Client im unteren Menü auf dem Button „Ansicht“. Hier sind besonders die Optionen unter dem Kamera Symbol „Kameramodi“ interessant. Mit der Objektansicht lassen sich z.B. spannende Kamerafahrten inszenieren, die bereits aus großer Distanz begonnen werden können – ohne, dass ich unser Avatar dabei bewegen muss. Dazu halten wir die linke Maustaste gedrückt, nachdem wir einen Center anvisiert haben. Durch das „Vor- und Zurückziehen“ und „Drehen“ der Maus entstehen interessante Fahrten und Winkel.

Viel Spaß beim Spielen und Ausprobieren ! 🙂

Pantomimischer Stummfilm & modernes Machinima – 2 Videos

Filmproduktion mit einfachen Mitteln ist eine wunderbare Form, zur Vielfalt der Web TV Angebote beizutragen. Vor nunmehr 11 Jahren endete meine Karriere als traditioneller Fernsehkonsument – seit dem besitze ich kein TV mehr und verspüre auch keinen Reitz, es noch einmal mit diesem Medium zu probieren. Als Konsument beziehe ich nur noch Online Videos zu Themen, die mich gerade interessieren. Als Produzent erfreue ich mich der einfachen Werkzeuge, die uns heute für ein „Global-Bürgerfernsehen“ zur Verfügung stehen.

Zwei Videos habe ich in den letzten Wochen erstellt.  Sie bilden sozusagen eine Brücke vom traditionellen Stummfilm zum modernen Machinima Video.

In nur wenigen Stunden habe ich dieses Machinima Video als einen Kurzvortrag zum Thema „Wandel der Medienlandschaft in den letzten beiden Zeitaltern“ erstellt:

Das zweite Video entstand ursprünglich als eine Non-stop Improvisation während des Santa Cruz Film Festivals in Kalifornien 2004. Spontane Pantomimen Impro und Schnitt an einem Abend. Habe es nochmal re-mastered und mit einem Creative Commons Soundtrack versehen. Es ist schon spannend, mit moderner Technologie einen alten Schwarzweiß Film mit Kratzern und Geschwindigkeitsproblemen beim Abspielen zu simulieren.

The "making of" a Machinima/Animé Kurzfilm – Teil 1 – Scripting

Für das Projekt:

soll ein englischer Video Trailer für die Startseite produziert werden, der in die Grundidee einführt.

Als Genre wird naheliegend „Machinima“ bzw. „Animé“ gewählt.

Ein erfahrener World of Warcraft Spieler in einem beeindruckenden Kostüm bejammert als monströser Ork seine Situation. Er habe das Spiel zweimal gespielt, alles entdeckt und ist nun gelangweilt, während er auf das nächste Add-on“ wartet (eine Spielerweiterung, die neue Inhalte in das Spiel bringt).

Ein gereifter Gnom erklärt ihm, daß sich 99% des Videospiels in seinem eigenen Geist abspielt und fragt den Ork, ob er je ein „Add-on“ für seinen Geist ge-„googelt“ hätte. Daraufhin erklärt der Gnom anhand einer Papyrus-Rolle, wie er zu seiner 99% These kommt und illustriert die Zusammenhänge zwischen Bio- und Hardware, Software und Mindware, CPU  (Silizium basierende Central Processing Unit) und CPU ( Carbon Processing Unit), „Immersion & Medientrance“.

Die Moral der animierten Kurzgeschichte ist, daß es mehrere Arten gibt, ein Videospiel zu spielen. Unter diesen Arten gibt es ein „kreatives Spielen“, das „echte Fähigkeiten“ schult und unterhaltsam entwickelt (Edutainment).

In der Phase der „Pre-Production“  beginnen wir bei Filmprojekten meist mit einem Script, bzw. Drehbuch. 
Recht unspektakulär und wie mit einer alten Schreibmaschine geschrieben sieht so ein Skript aus und doch ist es durch seine Formatierungen und Schreibweisen ein gehaltvolles Fundament für die Produktion des Films.

Ich downloade mir für das Schreiben des Scripts die kostenlose Scripting-Software von http://celtx.com .
 

In der Software schreibe ich mit den intuitiven Tools das Skript und formatiere per Mausklick die Zeilen in den jeweiligen Kontext. „Kamera Perspektive“ „Figur“ „Dialog“ „Schnitt“ „Handlung“ heißen da die Hauptkategorien. Sie ermöglichen es den verschiedenen „Abteilungen“ einer Produktionskette zu erkennen, an welchen Parts sie zu arbeiten haben.

Celtx ermöglicht mir auch das Veröffentlichen meines Werkes auf der Project Central Website und eine potentielle Kollaboration.

Im End-Resultat sieht das Skript dann wie folgt aus: HIER KLICKEN

>> Nächster Teil: Audio Aufnahme & Schauspiel in Kürze

Charakterstudie Marjamagdala

Marjamagdala ist eine junge Magierin vom Volk der Blutelfen.

Sie ist in einer aristokratischen, arkanen Kultur aufgewachsen, welche die Kraft der Schöpfung studiert und zu unterwerfen bemüht ist. Das einstmalige Volk der Hochelfen ist bestrebt, durch die Macht über das Arkane zur einstigen Macht zurückzukehren.

Durch einen Zufall entdeckt sie die Translokatorkugel in ihrer Heimatstadt Silbermond und eine lange Reise führt sie auf den anderen Kontinent in die Stadt Ogrimmar. Von den Orks bevölkert, ist die Wüstenstadt das Zentrum der Stammeskultur und die Metropole der „Horde“.

Sie ist glücklich, ihrer arroganten, herrschsüchtigen, machthungrigen Kultur entkommen zu sein und findet in der Wildheit der orkischen Kultur und bei der Amme des Waisenhauses eine neue Heimat.

Ihre Berufe der Schneiderei und Verzauberkunst setzt sie für die kleinen Waisen ein und kümmert sich um deren Kleidung, Gesundheit und Ausbildung.

Auch im weisen Stammeshäuptling Thrall findet sie einen Mentor, der ihrem Sehnen nach Tiefe, Weisheit und Mitgefühl förderlich zuwirkt.

Bald wird sie bei einer Wanderung auf den Priester Jeshuagape treffen. Er – ein Priester der verfeindeten Allianz – wird sie an die Vision des Ordens der Seelenhüter heranführen und sie wird die Ordensgründung auf der Seite der „Horde“ übernehmen. Beide wollen ein  Zeichen des Friedens zwischen den Völkern setzen.

http://www.wegame.com/static/flash/player2.swf?tag=Charakter_Studie_Marjamagdala

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