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André Boeing / Cyberhippie

Monat

November 2010

Joomla Klonen für Re-Designer – Akeeba backup

Eine bestehende Joomla Website mit ihren zigtausenden von Dateien und ebenso vielen Datenbankeinträgen vom laufenden Server auf einen Entwicklungsserver und zurück zu übertragen, war in der Vergangenheit für mich mit einigen Aufwand verbunden.

Dank einer brillanten, kostenlosen Komponente für Joomla, ist das „Klonen“ einer Joomla Website jetzt eine „wenige Clicks“ Geschichte.

Mit Akkeba Backup @ http://www.akeebabackup.com verläuft das Klonen für eine z.B. Re-Design Umgebung mit diesen kleinen Schritten:

  1. virtuellen Entwicklungsserver mit einer eigenen Datenbank (DB) einrichten ( oder z.B. eine subdomain.ihresite.de). Das lässt sich je nach Webhost in der jeweiligen Verwaltungsoberfläche schnell einrichten.
  2. Akeeba backup Komponente downloaden (url siehe oben) und auf der aktiven Joomla Site installieren
  3. Im Backend der aktiven Joomla Website unter Akeeba Backup / Konfiguration im Punkt Archivierungsalgorithmus DirectFTP wählen, und daneben „konfigurieren“ klicken
  4. Die FTP Daten des Entwicklungsservers (aka subdomain.ihresite.de) angeben und die Verbindung testen – Bei Erfolg Konfiguration speichern
  5. „Jetzt sichern“ wählen und einen Kaffee trinken gehen. Die Website wird nun von Server zu Server ohne den heimischen PC als Zwischenstopp ge-klont und zeigt den Fortschritt an
  6. Nach Abschluss der Sicherung die Entwicklungsumgebung aufrufen: ( subdomain.ihresite.de ) Ein Installationsscript führt Sie bequem durch die Schritte
  7. Die aktive Site ist nun ge-klont bereit, experimentell und spielend neu gestaltet zu werden, ohne, dass der laufende Betrieb Gefahr läuft
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Cross-media mythologische Anderswelten

Ein heißer Kakao in den ersten Herbstürmen und ein Buch. Ich liebe die Gattung der Fantasy – ein moderner Name für das archaische Genre der Mythen & Legenden.

Eine magisch-mythologische Anderswelt mit Elfen und Minotauren, Zwergen und Riesen, Drachen und natürlich vielen Helden öffnet sich meinem Geist durch das geschriebene Wort. Unglaublich was da in meiner Fantasie entsteht – durch die Interpretation von nicht einmal 30 Zeichen, die in stets neuen Kombinationen zusammen gewürfelt sind und der Fantasie der Autorin entsprangen, die ich nicht einmal kenne. Lesen ist so selbstverständlich für mich, dass mir der Zauber des Ganzen nur noch selten bewusst wird.

Zusammen mit den Protagonisten durchlebe oder partizipiere ich beim Lesen dank meiner Immersionsfähigkeit das, was von Mythologen wie z.B. Joseph Campbell die “Heldenreise” genannt wird. Ein Motiv, ein ritueller Ablauf der Mythen, der sich in allen Kulturen unserer Welt wiederfindet.

  1. Ruf: Erfahrung eines Mangels oder plötzliches Erscheinen einer Aufgabe
  2. Weigerung: Der Held zögert, dem Ruf zu folgen, beispielsweise, weil es gilt, Sicherheiten aufzugeben.
  3. Aufbruch: Er überwindet sein Zögern und macht sich auf die Reise.
  4. Auftreten von Problemen, die als Prüfungen interpretiert werden können
  5. Übernatürliche Hilfe: Der Held trifft unerwartet auf einen oder mehrere Mentoren.
  6. Die erste Schwelle: Schwere Prüfungen, Kampf mit dem Drachen etc., der sich als Kampf gegen die eigenen inneren Widerstände und Illusionen erweisen kann.
  7. Fortschreitende Probleme und Prüfungen, übernatürliche Hilfe.
  8. Initiation und Transformation des Helden: Empfang oder Raub eines Elixiers oder Schatzes, der die Welt des Alltags, aus der der Held aufgebrochen ist, retten könnte. Dieser Schatz kann in einer inneren Erfahrung bestehen, die durch einen äußerlichen Gegenstand symbolisiert wird.
  9. Verweigerung der Rückkehr: Der Held zögert in die Welt des Alltags zurückzukehren.
  10. Verlassen der Unterwelt: Der Held wird durch innere Beweggründe oder äußeren Zwang zur Rückkehr bewegt, die sich in einem magischen Flug oder durch Flucht vor negativen Kräften vollzieht.
  11. Rückkehr: Der Held überschreitet die Schwelle zur Alltagswelt, aus der er ursprünglich aufgebrochen war. Er trifft auf Unglauben oder Unverständnis, und muss das auf der Heldenreise Gefundene oder Errungene in das Alltagsleben integrieren. (Im Märchen: Das Gold, das plötzlich zur Asche wird)
  12. Herr der zwei Welten: Der Heros vereint Alltagsleben mit seinem neugefundenen Wissen, und lässt somit die Gesellschaft an seiner Entdeckung teilhaben.

Quelle: Wikipedia & Der Heros in Tausend Gestalten

Ich lege das Buch beiseite, starte meinen Computer und betrete eine dreidimensionale Welt durch meinen Avatar, meinen selbst kreierten Charakter und Helden. Die Welt, in der ich/mein Held lebt, ist die gleiche, von der ich da gerade las. Die Erdbeben und Unruhen in der Natur am Anfang des Buches erlebe ich jetzt am eigenen (virtuellen) Leib. Dabei stimulieren Computergrafiken und Animationen, die zunächst durch Malereien und Zeichnungen “gestoryboarded” wurden meinen visuellen Kortex während die Aufnahmen eines echten Orchesters mit Dutzenden von Musikern atmosphärisch passend die Musik dazu spielt.

Nach ein paar Stunden “im Spiel” entsteht meine eigene Heldenreise – nicht nur in meiner isolierten Fantasie, sondern für alle anderen Mitspieler/innen, die sich mit mir in der gleichen virtuellen Welt bewegen. Ein paar Tage später inspiriert mich meine virtuelle Erfahrung und der Nachhall der Buchgeschichte, selbst eine Geschichte zu schreiben und einzuladen, ein Teil von ihr zu werden.

Das Buch, das ich da las: World of Warcraft: Weltenbeben – Die Vorgeschichte zu Cataclysm
Die virtuelle Welt, die ich daraufhin besuchte: Die World of Warcraft. die sich im Augenblick auf die nächste, große Erweiterung vorbereitet, wobei der Hersteller die Bucherscheinung und die Videospielerweiterung zeitlich sehr gut koordiniert hat. Die Geschichte, die ich dann selbst schrieb und mit den Geschichten anderer verwoben ist: Der Orden der Seelenhüter.

Cross-media mythologische Anderswelten: Eine faszinierende, mythologische Selbsterfahrungsreise und ein Phänomen unserer “post-modernen” Zeit der archaischen Wiederentdeckungen………..

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