Gestern habe ich gelernt:

  • ..eine Karte (Mindmap) meiner Fähigkeiten (Hard Skills) und Charakter Eigenschaften (Soft Skills) anzufertigen
  • ..dass Hard Skills Fähigkeiten sind, die konkret, physisch, leichter Messbar sind (Grafik Design, Filmproduktion, etc.)
  • ..dass Soft Skills subtilere Eigenschaften meines Charakters sind (Emphatisch, Lauschen/Zuhören, Inspirieren, etc.)
  • ..Menschen/Freunde/Verbündete aus meinem Kreis/Tribe/Clan um Hilfe und ihre Sichtweise zu bitten, Bestätigung in diesen zu finden und/oder neue Blickwinkel
  • ..dass Talent(e) unsere speziellen Begabungen sind, für die wir eine besondere Veranlagung haben, die uns leicht fallen und in denen wir überdurchschnittlich gut sind
  • ..dass durch unser befreites Talent alle anderen Skills in einen tieferen Kontext geraten und dem Talent dienen

Heute stellt mir mein Mentor die Quest/Aufgabe/Mission, die Karte meiner Fähigkeiten zu betrachten und mein besonderes Talent darin zu entdecken, ein Bild dazu gestalten und einen Text darüber zu schreiben…..

Nachdem andere mir dieses Talent gespiegelt haben und ich selbst darin die größte Resonanz finde, formuliere ich mein Talent und stelle fest, dass es auch wie ein Mission Statement klingt – oder auch wie eine Lebensaufgabe.

Menschen & Organisationen inspirieren und motivieren
– sie in ihre Tiefen und in den kreativen Selbstausdruck begleiten.
Ihnen Wege und Werkzeuge eröffnen

Es war und ist für mich immer besonders erfüllend, wenn ich Menschen in ihre Tiefen begleiten darf – dort wo ihre tieferen Identitäten, Eigenschaften, Kraftquellen, Kräfte, Antworten, Potentiale, Sehnsüchte und vielerlei mehr (verborgen) liegen. Um sie dahin begleiten zu können, muss ich sehend, lauschend und empathisch sein – und mitfühlend, denn häufig lauern in der Tiefe Schatten, Ängste, Zweifel, Sorgen.

Wenn ich Menschen inspirieren und motivieren kann, ihre tiefere Identität kreativ, schöpferisch auszudrücken, schließt sich der Kreis vom Innen nach Außen – der Mensch, die Organisation ist authentisch und „juicy“. Den kreativen Selbstausdruck begleiten, bedeutet häufig auch, spontan Wege aufzuzeigen – eine Vielzahl von Werkzeugen zu kennen und den Umgang damit vermitteln zu können.

Ich bemerke einen Hauch von Zweifel. Kann man ein Talent wirklich (wie ein Mission Statement) formulieren ? Ist es dann nicht mehr ein „Sehnen nach“  statt ein Spiegel der täglichen Wirklichkeit ? Oder habe ich möglicherweise das tägliche Wirken meines Talents formuliert ? Oder…schlummert es gar noch – das Talent – und vermag durch die Formulierung und Bewusstmachung weiter zu erwachen ?

An dieser Stelle braucht es wohl einen Dialog mit dem Mentor. Da ich meine heutige Quest beendet habe, wird er sich hoffentlich bald melden.

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