Am letzten Montag öffnete die Tagung für Jugendsozialarbeiter/innen regionaler Jugendzentren und -Räume den Dialog über den „Stadtteil, in dem sich viele Jugendliche immer länger aufhalten, der aber schwer zugänglich bis nicht erreichbar ist“: Die sozialen Medienwelten.

Klaus Rummler, Medienpädagoge im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Uni Bremen gab einführend einen wissenschaftlichen Einblick in da Thema: „Jugend-Medien-Gesellschaft. Medienbildung in riskanten Jugendkulturen“

Im „World Café“ und in den folgenden Workshops wurde den Teilnehmer/innen deutlich, dass sie einen starken Fortbildungsbedarf für die Entwicklung der eigenen Medienkompetenz haben. Eine Kompetenz, mit der sie folgenden Fragen im Kontext ihrer Arbeitsfelder praktisch weiter nachgehen können:

  • Wie können wir als Jugendsozialarbeiter mit unserer Arbeit und Präsenz in das soziale Mediennetz herausreichen ?
  • Welche lokalen, attraktiven Medien- und Medienkompetenz Angebote  können wir Jugendlichen bieten, die für sie eine echte Alternative zum heimischen PC-Leben sind ? Wie müssen wir dafür ausgestattet sein ?

Ein Tag zu einem komplexen, sich rasant verändernden Thema kann zunächst einmal nur das Thema öffnen, im Dialog deutlich werden lassen, welche gemeinsamen Herausforderungen vorhanden und zu bestehen sind – und welche Kompetenzen entfaltet werden müssen, um diesen begegnen zu können.

Als Referent war es für mich spannend, an diesem Tag den Dialogen und Fragen zu lauschen und einen Einblick in die virtuelle Jugendarbeit in sozialen Spielwelten geben zu können. Die eigene Quest, mit der ich aus diesem Tag heraus gegangen bin: Verstärkt Baukästen und Fortbildungsangebote für Jugendarbeiter/innen zu entwickeln.

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